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Aktuelles
Waldbrandgefahr in NRW
Trockenheit und Hitze lassen in den Wäldern Nordrhein-Westfalens die Waldbrandgefahr steigen. Am Dienstag wurden erste Wälder im nördlichen Ruhrgebiet für Spaziergänger teilweise gesperrt.
Im Laufe der Woche rechnen die Experten fast landesweit mit der zweithöchsten Waldbrand-Warnstufe 4. „In einigen Waldgebieten kann auch Stufe 5 gelten“, sagte Jan Preller vom Landesbetrieb Wald und Holz in Arnsberg. Einzelne Gewitter-Schauer brächten dabei keine Entspannung: „Wir brauchen genau wie die Landwirte einen richtigen Regen.“ Diese Sommer-Waldbrandgefährdung ist für den Förster ungewöhnlich: „Normalerweise haben wir die zweite Waldbrand-Gefahren-Welle des Jahres im Juli oder August. Vom Gefühl her ist das in diesem Jahr sehr früh.“
In den vergangenen Wochen hatte es in den Wäldern in NRW bereits mehrfach gebrannt. Das größte Feuer habe dabei in der Nähe des Möhnesees 2,5 Hektar Wald zerstört, berichtete Preller. Auch in Telgte, im Raum Recklinghausen und im Arnsberger Wald musste die Feuerwehr zum Teil mehrfach ausrücken.
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW weist vor diesem Hintergrund darauf hin, dass offenes Feuer im Wald und in einer Entfernung von weniger als 100m zum Wald ganzjährig verboten ist.
Vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt zudem ein Rauchverbot im Wald.
Der Landesbetrieb Wald und Holz NRW bittet alle Bürgerinnen und Bürger diese Regeln zu beachten und somit Waldbrände zu verhindern.
© Kreisjägerschaft Hagen e.V. 2010