Jagdleiter verurteilt - Kreisjägerschaft Hagen e.V.

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Jagdleiter verurteilt

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Jagdleiter einer Maisjagd mit tödlichem Ausgang wegen fahrlässiger Tötung verurteilt

Drückjagden an Maisschlägen sind wegen der hohen Unfallgefahr mit großer Sorgfalt zu planen. Vor dem Wismarer Schöffengericht wurde nun der Jagdleiter einer Maisjagd wegen fahrlässiger Tötung zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt.
Interessant sind die Ausführungen des Richters:
Obwohl die Verteidigung einen Freispruch forderte, weil dem Jagdleiter als Schütze nicht zweifelsfrei der tödliche Schuss nachgewiesen werden konnte, trifft ihn als Organisator die volle Schuld.
Bei der Rekonstruktion der Maisjagd wurde nachgewiesen, dass die Schützen das Todesopfer weder sehen konnten, noch wußten, wo das Opfer zum Zeitpunkt der Jagd stand.
Aus Sicht des Richters aber erfüllt eine derart schlecht organisierte Maisjagd schon den Tatbestad der Fahrlässigkeit, womit er seine Verurteilung begründete.


© Kreisjägerschaft Hagen e.V. 2010

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