Schalldämpfer - Was NRW-Jäger beachten müssen - Kreisjägerschaft Hagen e.V.

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Schalldämpfer - Was NRW-Jäger beachten müssen

Aktuelles

Schalldämpfer für die Jagd

- Was NRW-Jäger beachten müssen –

Mit Erlass vom 26.10.2017 ermöglicht das  NRW-Innenministerium den Erwerb von Schalldämpfern zum Zwecke der  Jagdausübung: Die wichtigsten Punkte  und was beim Erwerb von Schalldämpfern zu beachten ist, sind hier zusammengefasst:
  • Ein Bedürfnis für den Erwerb und Besitz von Schalldämpfern wird ausschließlich für Jagdlangwaffen in schalenwildtauglichen  Büchsenkalibern anerkannt.
  • Das  Bedürfnis des Jägers für den Erwerb und Besitz eines Schalldämpfers  wird mit einem gültigen Jahresjagdschein  nachgewiesen, sofern der Jäger mind. eine Jagdlangwaffe in einem  schalenwildtauglichen Büchsenkaliber in seine WBK eingetragen hat, für  die der Schalldämpfer geeignet ist.
  • Es wird grundsätzlich nur ein Schalldämpfer pro Jäger in der WBK eingetragen.
  • Vor dem Erwerb muss ein Voreintrag in die WBK bei der zuständigen Waffenrechtsbehörde erfolgen.
  • Für den Voreintrag genügt die Kaliberangabe der Jagdlangwaffe, für die der Schalldämpfer erworben werden soll. Der Schalldämpfer muss nicht einer einzelnen eingetragenen Jagdlangwaffe konkret zugeordnet werden.
  • Schalldämpfer  sind wie eine Langwaffe aufzubewahren, da sie waffenrechtlich den  Waffen gleichstehen für die  sie bestimmt sind. Der Schalldämpfer wird jedoch nicht auf die Zahl der  Waffen angerechnet, die in einem Waffenschrank aufbewahrt werden  dürfen.
  • Unbedingt sollte vor dem Erwerb die Beratung eines Büchsenmachers in Anspruch genommen werden, denn:
-  der Schalldämpfer sollte an Waffe und Kaliber angepasst sein, um eine optimale Dämpfung zu erzielen.
-  Möglicherweise notwendige Umbauten an vorhandenen Waffen, insbesondere das Schneiden eines Gewindes,     machen  den Neubeschuss der Waffe zwingend notwendig!

13. November 2017
Quelle: LJV NRW e.V.


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