Verwaltungsgericht lehnt Antrag auf Befriedung ab - Kreisjägerschaft Hagen e.V.

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Verwaltungsgericht lehnt Antrag auf Befriedung ab

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Nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zur Zwangsmitgliedschaft in Jagdgenossenschaften aus dem Juni 2012 haben einige Grundstückseigentümer beantragt, die Jagd auf ihren Ländereien aufgrund ethischer Bedenken zu untersagen. Das Verwaltungsgericht Lüneburg hat jetzt einen solchen Antrag abgelehnt.

Zum einen sei eine Entscheidung durch das Gericht nicht erforderlich, weil sowohl die Jagdpächter als auch die Jagdgenossenschaft erklärt hätten, auf die Jagd auf den betroffenen Flächen vorerst zu verzichten. Zum anderen seien die ethischen Motive des Grundstückseigentümers bisher nicht in der erforderlichen Weise glaubhaft und nachvollziehbar gemacht worden. Die bloße Behauptung reiche also nicht aus.

Das Gericht erklärte dazu: „Diese Voraussetzungen sind im vorliegenden Fall nicht glaubhaft gemacht worden, weil der Antragsteller lediglich die Behauptung aufgestellt hat, er lehne die Jagd aus ethischen Gründen ab, ohne dies näher darzulegen und zu vertiefen.“ Demnach müsse der Antragsteller die Gewissensentscheidung ernsthaft darlegen.

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